Obst Gericht Juli 2017

Aprikosen-Chutney

Chutneys sind die perfekte Ergänzung zu indischen Currys – aber auch zu Fladenbrot oder indischen Naan-Brot sind die fruchtig-scharfen Marmeladen einfach der Hit. Und wie man an diesem Aprikosen Chutney ohne Zucker sieht, kann man auch hierbei wunderbar auf herkömmlichen Industriezucker verzichten und sich einer – in diesem Fall veganen – Alternative bedienen. Gut passt es z.B., je nach Konsistenz, mit selbstgemachten Brot oder als Dip mit verschiedenen Gemüsesticks.

Zubereitungszeit 1 Stunde
Portionen 2 -4 Portionen, je nach dem, wie lange man einkocht

Zutaten

  • 10 Stück Aprikosen
  • 2 Stück Tomaten
  • 10 Scheiben getrocknete Tomaten(eingelegt)
  • 2 kleine Stücke Ingwer
  • 1 Stück Schalotte
  • 1 Stück Chilischote
  • 2 TL Olivenöl
  • 6 TL milder Essig
  • 6 EL Reissirup
  • 2 Stück Lobeerblätter
  • 2 Stück Nelken

Anleitungen

  1. Aprikosen schälen (vorher mit heißem Wasser übergießen, dann lassen sie sich leichter schälen), entkernen und in kleine Würfel schneiden.. Die Tomaten und die getrockneten Tomaten werden ebenfalls in möglichst kleine Würfel geschnitten. Ingwer und Schalotte schälen und ebenfalls klein schneiden. Die Kerne der Chilischote entfernen und auch in kleine Würfel zerschneiden.
  2. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die vorbereiteten Zutaten im Öl kurz anschwitzen. Mit dem Essig ablöschen und den Reissirup sowie die Gewürze hinzufügen. Nun das Chutney auf kleiner Flamme vor sich hin köcheln lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (ca. 30 – 45 Minuten). Dann die Lorbeerblätter und Nelken entfernen und das Chutney in ein Marmeladen- oder Einmachglas füllen oder direkt genießen.

Rezept-Anmerkungen

Provitamin A, Vitamine B1 und B2 und Vitamin C sind die markantesten Inhaltsstoffe der Aprikosen. Das auch als Carotin bezeichnete Provitamin A gibt der Aprikose längst nicht nur ihre gelbliche Farbe. Die fettlöslichen Carotine gelten als Vorstufe des Vitamin A und werden vom Körper in dieses umgewandelt. Generell wird vermutet, dass das Vitamin im Körper als Antioxidant wirkt.

Die Vitamine B1 und B2 hingegen können vom Körper nicht selbst hergestellt werden, weshalb es so wichtig ist, dass Sie die gesamte B-Vitamin-Gruppe über die Nahrung zu sich nehmen. Das Vitamin B1 ist ein Bestandteil der Energiegewinnung des Organismus und übt insbesondere im Herzmuskel eine Wirkung auf. Fehlt es Ihnen an Vitamin B1, leiden Sie an Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit, einem Leistungsabfall bis hin zu peripheren Lähmungen. Das Vitamin B2 trägt ebenfalls zur Energiegewinnung bei und übernimmt mitunter den Abbau und den Neuaufbau roter Blutkörperchen. Ebenso steht es in Verdacht, an den Entgiftungsvorgängen in der Leber beteiligt zu sein. Leiden Sie an einer Ariboflavinose, so wird der Mangel an Vitamin B2 bezeichnet, treten Risse im Mundwinkel, Rötungen, Halsschmerzen bis hin zu Wachstumsstörungen und Blutarmut auf.

Vitamin C dürfte Ihnen als Supervitamin zur Stärkung des Immunsystems bekannt sein. Weiße Blutkörperchen, auch als Leukozyten bekannt, bekämpfen Viren und Bakterien, können aber nur eingreifen, wenn sie vom Vitamin C geführt werden. Das Vitamin wirkt also beinahe wie ein Hinweisschild der körpereigenen Abwehr

Die in Aprikosen enthaltenen Mineralstoffe Kalium, Phosphor und Kalzium wirken sich positiv auf das Haarwachstum, den Teint und das Immunsystem aus.

Aprikosen Chutney
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