Zucchini-Süßkartoffel-Pfanne

Zucchini-Süßkartoffel-Pfanne

Die relativ kalorienarme Zucchini(19kcal/100gr) enthält Mineralstoffe wie Kalzium, das für die Knochen wichtig ist sowie Magnesium aber auch Spurenelemente wie Eisen, das für die Blutbildung benötigt wird. Bei den Vitaminen sind vor allem die B-Vitamine, Vitamin A(Provitamin A) und Beta-Carotin(eine Vorstufe von Vitamin A), das der Körper z.B. für das Sehen braucht und Vitamin C zu nennen.

Zucchini sind somit ein leichter, aber vitamin- und mineralstoffreicher Bestandteil der Gemüseküche.

Süßkartoffeln besitzen viele gesunde Inhaltstoffe, zum Beispiel Mineralstoffe wie Kalium,, Zink und Kalzium. Kalium senkt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle in fortgeschrittenem Alter. Magnesium beugt außerdem Muskelkrämpfe vor und wirkt (unter anderem) gegen Muskelkater.

Die Batate, wie sich die Süßkartoffel auch nennt, schmeckt aufgrund ihres Zuckergehalts leicht süßlich. Des Weiteren enthalten Süßkartoffeln Karotinoide wie Beta-Carotin. Essbar sind auch die spinatähnlichen Blätter. Wichtig: Einige Süßkartoffelarten können Blausäure enthalten – sie wird aber durch Kochen unschädlich gemacht.

Auch die Vitamine C, E, B2 und B6 sowie Botin sind in der Süßkartoffel enthalten.

Dazu kommt noch die Qualität der Kohlenhydrate. Viele komplexe, langkettige Kohlenhydrate sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl. Der damit einhergehende hohe Anteil an Ballaststoffen wirkt sich positiv auf die Darmgesundheit aus und beugt Krebs und anderen Erkrankungen im Darmtrakt vor.

Mangoldrollen

Mangoldrollen

Mangold enthält, ähnlich wie der Spinat, viele gesunde Nährstoffe. Das Beta-Karotin im Mangold wird im Körper in Vitamin A umgewandelt, was unter anderem für das Sehen von Bedeutung ist. Daneben kommen B-Vitamine, Kalium und Kalzium im Mangold vor. Kalzium ist zum Beispiel wichtig für die Knochen. Zudem steckt im Mangold Eisen und Vitamin C.

Das Gemüse enthält allerdings auch relativ hohe Mengen an Nitrat und Oxalsäure. Menschen, die zu Nierensteinen neigen, sollten Mangold daher nur in geringen Mengen verzehren oder ganz auf ihn verzichten. Wegen des Nitratgehaltes ist Mangold nicht für Säuglinge unter fünf Monaten geeignet.

Curry-Weißkohl

Curry-Weißkohl

Wird der Weißkohl gekocht bzw. gedünstet, können sich die speziellen Weißkohl-Ballaststoffe im Darm besser an die Gallensäuren binden, die ihrerseits wieder mit Cholesterin beladen sind.
Gallensäuren und Cholesterin, die nun an Ballaststoffe gebunden sind, können wunderbar mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Der Cholesterinspiegel sinkt.
Natürlich sinkt der Cholesterinspiegel auch mit Hilfe von rohem Weisskohl – z. B. in Form von fein gehobeltem Kohlsalat – nur eben nicht so stark wie der gedünsteten Variante.

Den Ruf, dass Weißkohl gesund ist, verdankt der Kohlkopf insbesondere seinem hohen Gehalt an Vitamin C. Vor allem das aus Weißkohl hergestellte Sauerkraut gilt als echte Vitaminbombe. Schon 100 Gramm des deftigen Kohls liefern beinahe so viel Ascorbinsäure wie ein Glas frisch gepresster Orangensaft.
Das Besondere an Weißkohl ist, dass das Vitamin C in Form von Ascorbigen gebunden ist und sich erst beim Kochen entfaltet. Dafür sollte der Weißkohl jedoch nur kurz gegart werden, denn wird das Gemüse zu lange gekocht, wird die Ascorbinsäure wieder zerstört. Außerdem enthält Weißkohl Vitamin K, Selen, Magnesium und Kalium. Insbesondere Letzteres ist wichtig für ein gesundes Herz.
Wie auch viele andere Kohlsorten ist Weißkohl dafür bekannt, einen hohen Gehalt an Ballaststoffen zu besitzen. Dadurch hält ein Gericht mit Kohl lange satt und fördert eine gesunde Verdauung.
Neben den bislang aufgezählten Nährwerten, ist Weißkohl gesund, weil er viele Radikalfänger enthält: Etwa Phenole, Chlorophyll, Indole und Bioflavonoide. Diese Stoffe schützen die Zellen im Körper und machen den Weißkohl damit zu einem echten Schönmacher. Die Antioxidantien können den Alterungsprozess der Zellen hinauszögern.

Spargel-Rhabarber-Gericht

Spargel-Rhabarber-Gericht

Spargel besteht zu 93% aus Wasser und hat mit 18 Kcal pro 100 Gramm kaum Kalorien. Spargel wirkt entwässernd und enthält zahlreiche B-Vitamine. Grüner Spargel enthält teilweise mehr Nährstoffe als weißer Spargel(z.B. Provitamin A und Vitamin C).

Da Spargel auch Purine enthält, sollten Personen die an Gicht oder Nierenerkrankungen leiden, vorsichtig sein und den Verzehr mit Ihrem Arzt abstimmen, wie viel Spargel bedenkenlos gegessen werden kann.

Rhabarber hat nur wenig an Kalorien und enthält viele Vitamine, u.a. Vitamin C, Vitamin K sowie die Mineralstoffe Kalium und Kalzium. Die für die Rotfärbung mancher Sorten verantwortlichen Anthocyane (Farbstoffe) zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben zahlreiche gesundheitsförderliche Eigenschaften. Weitere Informationen erhalten Sie unter sekundäre Pflanzenstoffe.
Der leicht säuerliche Geschmack des Rhabarbers entsteht vorrangig durch die enthaltene Apfel- und Zitronensäure. Die zudem enthaltene Oxalsäure vermindert bei überhöhter Zufuhr die Bioverfügbarkeit von Kalzium. Dies beeinflusst u.a. den Knochenstoffwechsel negativ. Oxalsäure kann die Bildung von Nierensteinen zur Folge haben und kann bei empfindlichen Personen Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Wird Rhabarber in normalem Ausmaß gegessen, ist dies jedoch nicht problematisch. Es empfiehlt sich, Rhabarber mit kalziumreichen Lebensmitteln wie z.B. Milchprodukten zu kombinieren. Die Oxalsäure ist v.a. in den Blättern in hohen Mengen enthalten, sie sollten daher nicht gegessen werden. Grünfleischige Sorten haben einen höheren Gehalt an Oxalsäure.

Marokkanische Gemüse-Tajine

Marokkanische Gemüse-Tajine

In der Küche bieten die gelben Körnchen eine Alternative zu Teigwaren, Reis und Kartoffeln. Der Nähr- und Mineralstoff-Gehalt von Couscous ähnelt dem von Nudeln. Hundert Gramm gegarter Couscous enthält rund 150 Kalorien, bringt etwa 28 Gramm Kohlenhydrate und rund fünf Gramm Eiweiß auf den Teller.

Mit seinen 134 Milligramm Kalium pro Hundert-Gramm-Portion kann Couscous es zwar nicht mit Obst, Nüssen oder Vollkornbrot aufnehmen. Doch für die Versorgung mit dem wichtigen Nerven-, Herz- und Muskel-Mineral kann es in Kombination mit frischem Gemüse einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu kommen rund 30 Milligramm Magnesium (pro hundert Gramm) und B-Vitamine.

In dieser Zusammensetzung ist Couscous nahrhaft und sättigend. Wer auf sein Gewicht achten muss, verzichtet abends aber besser auf Couscous-Salat oder anderes. Bei der Zubereitung sollte man zudem darauf achten, dass er nicht in fetten Soßen ertränkt wird – dann nämlich wird aus dem gesunden Essen ein Dickmacher.

Schwarzwurzelsuppe

Schwarzwurzelsuppe

Schwarzwurzel, auch Winterspargel genannt, ist in der Konsistenz einer Möhre ähnlich und vom Geschmack her würzig, erdig und intensiv sowie leicht nussig.
Schwarzwurzeln sind kalorienarm, aber reich an Vitaminen und Mineralstoffen sowie Ballaststoffen.
Schwarzwurzeln zählen wegen ihres hohen Gehaltes an Vitaminen und Mineralstoffen zu den wertvollsten Gemüsen überhaupt. Sie enthalten Provitamin A – wichtig für die Augen -, Vitamin B1, B2 und B3, C und E sowie sehr viel Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor, reichlich Eisen – beide die Gehirntätigkeit unterstützend – und außerdem Glycoside, Asparagin und Allantoin.
Allantoin wird wegen der wundheilenden, zellerneuernden und desinfizierenden Wirkung gern in Salben verarbeitet. In dem dicken weißen Milchsaft der Schwarzwurzeln sind Bitterstoffe, die die innersekretorischen Drüsen anregen, und Inulin, ein Zucker, der für Diabetiker besonders bekömmlich ist.
Schwarzwurzeln sind schweiß- und harntreibend und deshalb auch für eine Nierendiät empfehlenswert. Als Anti-Stress-Gemüse wegen weiterer Bestandteile des Milchsaftes wirken Schwarzwurzeln, am Abend gegessen, beruhigend, entspannend und schlaffördernd.
Den Schwarzwurzeln wird außerdem eine entgiftende Wirkung auf die Leber, eine Anregung der Bildung roter Blutkörperchen und eine der Knochenentkalkung im Alter entgegengerichtete Wirkung zugeschrieben.

Rote Bete, vegetarisch gefüllt

Rote Bete, vegetarisch gefüllt

Die tolle Knolle bietet uns eine geballte Ladung an Mineralstoffen, Vitamin C, diversen B-Vitaminen und Provitamin A sowie Calcium, Eisen, Eiweiß, Jod, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Sogar die Blätter der Roten Rübe strotzen vor Vitaminen.
Da können nur wenige andere Sorten mithalten. Dieser Reichtum an Inhaltsstoffen macht sie zu einem der gesündesten Gemüse überhaupt. Die Rote Rübe kann übrigens sowohl roh als auch gegart verzehrt werden. Menschen, die zu Nierensteinen neigen, sollten Rote Bete aber besser nur in Maßen genießen, da sie außerdem reich an Oxalsäure ist.

Vegetarisch gefüllter Butternusskürbis

Vegetarisch gefüllter Butternusskürbis

Der buttrig, leicht nussig schmeckende Kürbis punktet besonders mit seinem hohen Gehalt an Betacarotin, das Haut, Haaren und der Sehkraft guttut. Schon mit 100 Gramm Butternusskürbis sind 80 Prozent des Tagesbedarfs an Betacarotin gedeckt, außerdem 20 Prozent des Tagessolls an Vitamin C.

Durch die Ballaststoffe wirkt der Butternut-Kürbis ebenfalls sehr sättigend und kann beim Abnehmen unterstützen. Einige Experten sagen ihm sogar nach, dass er Giftstoffe aus dem Körper leiten und sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken kann. Daher wird der Butternut-Kürbis insbesondere Patienten mit Diabetes empfohlen. Allerdings enthält er mehr Kalorien als andere Kürbissorten, dafür jedoch kaum Fett.

Kichererbsen bestehen etwa zu einem Fünftel aus Eiweiß und sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Mit über dreihundert Kilokalorien pro 100 Gramm (in getrocknetem Zustand) sind sie nicht gerade kalorienarm. Aber sie enthalten Vitamin A, B, C und E. Zudem sind sie reich an den beiden essenziellen Aminosäuren Lysin und Threonin, die der Körper zum Aufbau von Proteinen benötigt. Daneben weisen Kichererbsen Eisen, das Spurenelement Zink sowie Magnesium auf.
In geringen Mengen enthalten Kichererbsen auch den Ballaststoff Raffinose. Der Dreifachzucker kann im Darm zu Gasbildung führen, weshalb empfindliche Menschen auf die Hülsenfrüchte mit Blähungen reagieren können. Im Rohzustand enthalten Kichererbsen den Giftstoff Phasin, der durch Kochen zerfällt. Gegarte Kichererbsen sind daher unbedenklich.

Grünkohl mit Süßkartoffeln & roten Linsen

Grünkohl mit Süßkartoffeln & roten Linsen

Zu den gesunden Inhaltsstoffen von Grünkohl gehören unter anderem zahlreiche Aminosäuren, antioxidativ wirkende Vitamine, die Verdauung ankurbelnde Ballaststoffe, Mineralstoffe sowie verschiedenste sekundäre Pflanzenstoffe.
Grünkohl enthält besonders viel Kalium, Kalzium, Vitamin E, Magnesium und Natrium. Außerdem stecken in ihm fast alle Vitamine aus der B-Gruppe und mehr Vitamin als in allen anderen Kohlsorten.
Aufgrund seines Proteinreichtums und des Eisengehalts gilt er unter Ernährungsfachleuten als vortreffliche Alternative zu Fleisch. Nicht zuletzt macht auch sein hoher Chlorophyll-Gehalt den Grünkohl zu einem unverzichtbaren Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
Viele Vorzüge zeichnen dieses Kohlgemüse auch aus gesundheitlicher Sicht aus. Zum Beispiel kommen im Grünkohl vergleichsweise viele Omega-3-Fettsäuren vor, die entzündungshemmend wirken. Ein Teller voll deckt rund 30 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an diesen Fettsäuren.
Eine ähnliche vorbeugende Wirkung gegen entzündliche Prozesse im Körper hat Vitamin K. Schon in 100 Gramm Grünkohl ist der dreifache Tagesbedarf dieses seltenen Vitamins enthalten. Vitamin K schützt nachgewiesenermaßen die menschlichen Gefäße vor Ablagerungen, die langfristig zu Arterienverkalkung führen können.
Mehr als 45 verschiedene Flavonoide im Grünkohl senken darüber hinaus das Krebsrisiko für die Körperzellen. Auch die beiden Carotinoide Lutein und Betacarotin haben vorzügliche antikarzinogene Eigenschaften, unter anderem auf die Verdauungsorgane und den Blutkreislauf. Seine gesunden Inhaltsstoffe machen Grünkohl außerdem zu einem guten Mittel zur Entgiftung des Körpers.
Frischer Grünkohl bringt zudem die Verdauung auf Vordermann, und zwar schonender als andere Kohlarten. Die Blätter, roh und gewaschen genossen, senken den Cholesterinspiegel und die Fettwerte im Blut. Dem Herz-Kreislauf-System tut beides sehr gut.
Linsen sind sehr gute Eiweißlieferanten. Besonders gut nutzen kann der Körper die Proteine in der Kombination mit Getreide zum Beispiel Nudeln. Von den Vitaminen sind die nervenstärkenden B-Vitamine reichlich enthalten. Das Provitamin A aus den Linsen wandelt der Körper in Vitamin A um. Dieses ist wichtig für den Sehprozess und das Immunsystem. Zellschützend wirkt das enthaltene Vitamin E. Sehr reich sind Linsen an den Mineralien Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Sie sind zudem gute Eisenlieferanten. Besonders hoch ist auch ihr Anteil an Zink. Das Spurenelement ist unter anderem wichtig für Haare und Nägel. Dank ihres hohen Ballaststoffgehalts sättigen Linsen schnell.

Gemüsefenchel, vegetarisch gefüllt

Gemüsefenchel, vegetarisch gefüllt

Das ätherische Öl des Fenchels (mit Inhaltsstoffen wie Anethol, Menthol und Fenchon) sind der Grund für seinen intensiven Anisgeschmack. Sie haben eine positive Wirkung bei bestimmten Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen. Fenchel gilt daher auch als Heilpflanze. Auch Vitamin C und Eisen enthält der Fenchel. Letzteres wird unter anderem zur Blutbildung benötigt. Daneben kommen zum Beispiel auch Provitamin A und Kalium im Fenchel vor.

Fenchel hat beinahe doppelt so viel Vitamin C wie Orangen. Ein Viertel des täglichen Eisenbedarfs eines männlichen Erwachsenen wird bereits durch 100 Gramm der Knolle gedeckt.