Bananen, gebacken

Bananen, gebacken

Bananen enthalten unter anderem die Mineralstoffe Kalium und Magnesium, welche für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energiegewinnung und den Elektrolythaushalt wichtig sind. Das macht Bananen zu einem perfekten Snack für zwischendurch.

Besonders für Sportler ist eine ausreichende Versorgung mit den beiden Mineralien wichtig, da ihr Verbrauch durch intensives Training und Schwitzen steigt. Zudem kann ein Mangel an Kalium und Magnesium Herzrhythmusstörungen lösen.

Auch andere Mineralstoffe und Spurenelemente stecken in Bananen, wie z.B. Phosphor, Kalzium, Eisen, Zink.

In puncto Vitamine sind Bananen zwar nicht so ergiebig wie anderes Obst, aber immerhin decken 100 Gramm Banane bereits 12 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C. Auch Vitamin A, Vitamin K und verschiedene Vitamine der B-Gruppe, vor allem Vitamin B6, sind in Bananen enthalten.

Bananen gehören zu den Kalorienbomben unter den Obstsorten. Denn 100 Gramm der süß schmeckenden Frucht haben durchschnittlich 88 bis 95 Kilokalorien (kcal). Da das Gewicht einer normalen Banane zwischen 100 und 130 Gramm liegt, schlägt der Verzehr einer solchen Frucht also mit etwa 88 bis 124 Kilokalorien zu Buche.

Wer gerade eine Diät macht, sollte vor allem um getrocknete Bananen (Bananenchips) einen Bogen machen: Da diesen das Wasser entzogen wurde, ist ihr Gehalt an Fruchtzucker umso konzentrierter. 100 Gramm getrocknete Bananen bringen es deshalb auf etwa 290 Kilokalorien.

Apfel-Kartoffel-Lauch-Aufstrich

Apfel-Kartoffel-Lauch-Aufstrich

Äpfel bestehen zu 85 Prozent aus Wasser – und bringen es dennoch auf zahlreiche Inhaltstoffe. So liefern Äpfel Kohlenhydrate in Form von leicht verdaulichen Zuckerarten. Auch als Vitamin-C-Lieferant punktet der Apfel. Allerdings hängt der Gehalt stark von der Sorte ab. Vitamin C spielt eine Rolle beim Aufbau des Bindegewebes und fördert die Eisenaufnahme des Körpers. Weitere Inhalts-stoffe von Äpfeln sind unter anderem Kalium, Kalzium und Magnesium.
Kartoffeln sind bekannt für ihren hohen Gehalt an Kohlenhydraten und werden deshalb fälschli-cherweise oft für Dickmacher gehalten. Tatsächlich können die auch als Erdapfel bekannten Knollen aber gute Helfer beim Abnehmen sein.
Kartoffeln liefern zwar viele Kohlenhydrate, machen dafür aber lange satt. Sie enthalten viele Nähr-stoffe aber so gut wie gar kein Fett. Diese Eigenschaften sind nicht zu unterschätzen, denn Kohlen-hydrate haben nicht einmal halb so viele Kalorien wie Fett.
So bringen es gekochte Kartoffeln nur auf 70 Kilokalorien pro 100 Gramm – das ist sogar weniger als Reis der in gekochter Form über 100 Kilokalorien liefert.
Kartoffeln liefern Vitamin C, die Vitamine B1 und B2 sowie Niacin (Vitamin B2), Pantothensäure (Vitamin B5) und Vitamin B6, wobei die Menge abhängig von der Art der Zubereitung ist. Auch als Quelle für die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium sind Kartoffeln gut geeig-net. Gluten, Cholesterin oder die Gicht fördernden Purine sind in Kartoffeln nicht enthalten.
Dass ein Teil der wertvollen Vitamine und Mineralstoffe der Kartoffeln beim Kochen verloren geht, ist leider unvermeidlich. Um den Verlust an gesunden Inhaltsstoffen aber gering zu halten, sollten Kartoffeln ungeschält und im Ganzen mit wenig Wasser gekocht oder gedünstet werden.
Pellkartoffeln z.B. besitzen mehr Vitamine als Salzkartoffeln, die vor dem Kochen geschält und in Stücke geschnitten werden.

Lauch enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Besonders Vitamin C und K sowie Folsäure sind enthalten. Darüber hinaus ist der Gehalt an Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Mangan be-achtlich:
Wie es sich für ein Zwiebelgewächs gehört, enthält Lauch außerdem viele sekundäre Pflanzenstoffe, die für den intensiven Geschmack und Geruch verantwortlich sind. Besonders bedeutsam sind hier-bei die Schwefelverbindungen, die auch antioxidativ und antibakteriell wirken.
Lauch ist nicht nur als Lebensmittel interessant, sondern ihm werden traditionell heilende Wirkun-gen zugeschrieben. Besonders erfolgreich soll Lauch bei der Entschlackung sein: Er regt die Nieren-tätigkeit an und wirkt der Bildung von Nierensteinen entgegen.
Auch die Verdauungstätigkeit wird angeregt und der Gallenfluss beschleunigt. Außerdem wird Lauch eine hilfreiche Funktion bei Bronchialerkrankungen zugeschrieben.

Apfel-Birnen-Kompott

Apfel-Birnen-Kompott

Äpfel bestehen zu 85 Prozent aus Wasser – und bringen es dennoch auf zahlreiche Inhaltstoffe. So liefern Äpfel Kohlenhydrate in Form von leicht verdaulichen Zuckerarten. Auch als Vitamin-C-Lieferant punktet der Apfel. Allerdings hängt der Gehalt stark von der Sorte ab. Vitamin C spielt eine Rolle beim Aufbau des Bindegewebes und fördert die Eisenaufnahme des Körpers. Weitere Inhaltsstoffe von Äpfeln sind unter anderem Kalium, Kalzium und Magnesium. Der hohe Anteil Ballaststoffen, enthalten in Form von Pektin und Cellulose, fördert die Verdauung und wirkt vorbeugend gegen Verstopfung.
Birnen haben im Vergleich zu vielen anderen Obstsorten einen geringen Säuregehalt. Sie werden da-her von säureempfindlichen Personen gut vertragen. Die Birne ist ein guter Ballststoff-Lieferant, außerdem enthält sie Vitamin A, Vitamine der B-Gruppe, Folsäure und Vitamin C sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium.

Zimt-Nuss-Apfel-Schnecken

Zimt-Nuss-Apfel-Schnecken

Zimt fördert den Appetit und regt die Darmtätigkeit an. Als Gewürz kann er daher Speisen bekömmlicher machen und Verdauungsproblemen wie Blähungen und Völlegefühl vorbeugen.
Bestimmte Inhaltsstoffe aus Zimt beeinflussen vermutlich den Blutzuckerspiegel. So zeigen Laborversuche, dass Zimt die Freisetzung des Hormons Insulin erhöht. Zugleich reagiert das Gewebe empfindlicher auf Insulin und nimmt mehr Glukose auf.
Die bisherigen Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Mal beeinflusst Zimt den Blutzuckerspiegel von Menschen mit Typ-2-Diabetes mutmaßlich positiv, mal nicht.
Pro 100 Gramm bringen es die kleinen Kraftpakete auf ungefähr 644 Kilokalorien. Das liegt an dem relativ hohen Fettanteil. Zum Glück enthalten Haselnüsse größtenteils einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Zu etwa 12 Prozent bestehen die Nüsse aus Eiweiß. An Mineralien enthalten Haselnüsse unter anderem Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink. Vitamine der B-Gruppe kommen ebenfalls in den Nüssen vor. Der Anteil an Vitamin E ist im Vergleich mit anderen Nusssorten recht hoch.

Süße Avocadocreme mit Himbeersauce

Süße Avocadocreme mit Himbeersauce

Avocados enthalten relativ viel Fett. Dabei handelt es sich um gesundes, pflanzliches Fett aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Avocados enthalten auch Vitamin E, Vitamin B6 und Provitamin A. Letzteres ist zum Beispiel wichtig für Augen und den Aufbau der Haut. Vitamin E wehrt als Antioxidans freie Radikale ab, schützt unser Herz und beugt Arteriosklerose vor. Vitamin B6 ist unter anderem am Eiweißstoffwechsel beteiligt und an der Produktion des roten Blutfarbstoffs. Vitamin K hilft der Blutgerinnung. Bei den Mineralstoffen ist der hohe Kalium-Gehalt zu nennen. Die Zusammensetzung der Fettsäuren der Avocado wirkt sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System und den Cholesterinspiegel aus.
Himbeeren sind eine kalorienarme Nascherei. Zu ca. 85 Prozent bestehen sie aus Wasser. Trotz ihrer intensiven Süße haben sie relativ wenig Zucker. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen regt die Verdauung an. Himbeeren enthalten viel an Vitaminen der B-Gruppe sowie Vitamin C. Außerdem weisen sie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen auf. Ihre Antioxidantien und Farbstoffe, die Flavonoide, haben gesundheitsfördernde Eigenschaften. Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen.

Esskastanien Soufflé

Esskastanien Soufflé

Die Esskastanien können nicht roh gegessen werden, sondern müssen gekocht, gedünstet oder gebraten werden. Nur so kann die Stärke aufgeschlossen werden, damit die Früchte auch verdaulich sind. Sie sind nicht nur basisch und glutenfrei, sie sind auch voller wertvoller Inhaltsstoffe. Sie enthalten:
•hochwertiges Eiweiß
•weniger Fett als Nüsse
•wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer, Mangan)
•Vitamin E, C und alle B-Vitamine sowie das Provitamin A. Sie stärken die Nerven. Aufgrund des Vitamin B und des Phosphor helfen Sie bei geistiger und körperlicher Erschöpfung.Sie bauen den Säure-Überschuss im Körper ab und sind reich an basischen Mikronährstoffen. Daher passen sie z.B. auch gut in die Ernährung für Rheuma-Kranke einbauen.Sie stärken die Knochen und Zähne. Die Kombination von Calcium und Phosphor ist besonders für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen wertvoll.
•Sie helfen bei Krampfadern und Venenproblemen.Der Hauptwirkstoff, der sich dafür verantwortlich zeigt, ist das Bioflavonoid Rutin, das auch in der Rosskastanie enthalten ist. Außerdem sind in der Esskastanie noch weitere nicht analysierte Substanzen nachzuweisen, welche das Blut flüssiger machen, die Venen-Wände stärken und gegen Entzündungen in den Venen vorbeugen.
•Sie geben unserem Körper so richtig Kraft. Wer krank war, nach einer Operation oder nach stressreichen Tagen kommt mit Hilfe von Esskastanien schnell wieder zu Kräften.
•Sie enthalten interessante Mengen der Aminosäure Tryptophan, das Entspannung und Einschlaf-Bereitschaft bringt. Aufgrund ihrer leichten Verdaulichkeit liegen sie auch nicht schwer im Magen.
•Nach einer Tüte Esskastanien ist man auch so richtig satt. Sie enthalten nämlich auch sehr viele Kalorien – 100 Gramm Maronen liefern 220 Kalorien. Sie sollen daher eine Mahlzeit ersetzen und nicht hinterher zusätzlich oder zwischendurch gegessen werden. Allerdings sind sie besonders leicht verdaulich sind.

Birnen Auflauf mit Quark

Birnen Auflauf mit Quark

Das Vitamin C einer Birne deckt etwa sieben Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Folsäure, ein Vitamin des B-Komplexes, fördert insbesondere die Blutbildung und spielt eine Rolle beim Aufbau von Glückshormonen (zum Beispiel Serotonin). Die Birne ist zudem Lieferant vieler wichtiger Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kupfer, Jod, Magnesium, Phosphat und Zink. Durch den hohen Gehalt an Kalium wirkt die Frucht entwässernd und lindert Nieren- und Blasenprobleme. Wie beim Apfel befinden sich die meisten Vitamine auch bei der Birne unter der Schale. Wenn möglich, sollte sie deshalb mit Schale gegessen werden.
Da sie mit nur ein bis drei Gramm pro Liter weniger Fruchtsäure besitzen als Äpfel (4 bis 15 Gramm Säure pro Liter), aber ebenso viel Zucker enthalten, schmecken sie besonders süß, schonen die Zähne und sind für säureempfindliche Menschen und Babys sehr bekömmlich. Gekocht gilt sie als ideale Schonkost. Durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen sättigen Birnen schnell und fördern die Verdauung.

Mirabellen-Bruschetta

Mirabellen-Bruschetta

Mirabellen sind mit 230 Milligramm pro hundert Gramm relativ reich an Kalium. Kalium ist wichtig für die Funktion von Herz und Nieren. Die Früchte enthalten außerdem die Mineralstoffe Magnesium und Phosphor sowie das Spurenelement Zink.
Unter den Vitaminen, die im Fruchtfleisch der Mirabellen am meisten vertreten sind, ist in erster Linie das Beta-Carotin, das sogenannte Pro-Vitamin A zu nennen. Pro 100 Gramm Frucht sind ganze 200 Mikrogramm Beta-Carotin enthalten, das ist rund ein Viertel der empfohlenen Tagesdosis von 0,8 – 1,1 Milligramm. Dieser Inhaltsstoff, der auch für eine satte gelbe Farbe der Mirabellen sorgt, wird vom Organismus in das wertvolle Vitamin A umgewandelt. Vitamin A gilt als ein starkes Antioxidans und ist für die Steuerung des Immunsystems ebenfalls verantwortlich. Dank seiner antioxidativen Wirkung schützt das Beta-Carotin das Herz-Kreislaufsystem und ist für die Verbesserung der Hirnfunktion zuständig sowie für die Regeneration der Haut von Bedeutung.
Das lebenswichtige Vitamin C ist mit sieben Gramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch ebenfalls vertreten, es sind rund 10 Prozent der empfohlenen Tagesdosis. Dieses Vitamin ist ein weiteres Antioxidans und insofern für das Immun- oder Herz-Kreislaufsystem enorm wichtig und ist am Aufbau des Bindegewebes beteiligt.
Alle Vitamine der B-Gruppe sind in den Mirabellen ebenfalls vorhanden, außerdem enthält das Fruchtfleisch der Mirabellen Folsäure, mit nur drei Mikrogramm bei empfohlener täglichen Zufuhr von 300 Mikrogramm ist der Gehalt der Folsäure indes nicht sonderlich hoch.

Heimischer Obstsalat der Saison

Heimischer Obstsalat der Saison

Banane:

Reife Bananen enthalten alleine 74% Wasser und ca. 20% Kohlenhydrate aber auch Eiweiß, sowie die Vitamine B6, Folsäure und die Mineralstoffe Kalium und Magnesium.

Johannisbeeren:

Johannisbeeren sind reich an Vitamin C, Eisen, Calcium und Kalium. Sie wirken gegen Eisenmangel, Durchblutungsstörungen und durch Sauerstoffmangel verursachte Kopfschmerzen.

Himbeeren:

Himbeeren sind reich an Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen.

Ihnen werden antibiotische, appetitanregende, entwässernde und abführende Wirkung nachgesagt, sie stimulieren Abwehrmechanismen, wirken gegen Krebs, unterstützen das Immunsystem und regen den Stoffwechsel an. Ihre Wirkstoffe helfen bei Blasen- und Nierenleiden, Sodbrennen und Verdauungsstörungen.

Neben Provitamin A und Vitamin B enthalten Himbeeren jede Menge Vitamin C, schon 150 Gramm enthalten ein Drittel des benötigten Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Der Gehalt an Eisen in himbeeren gilt als bemerkenswert, deshalb wirkt die rote Frucht blutreinigend und blutbildend – und zusammen mit Vitamin C kann der Körper das Eisen besonders gut verwerten.

Eine große Portion von 250 Gramm Himbeeren enthält zudem in etwa 100 Milligramm Kalzium, gemischt mit Naturjoghurt werden die Früchte zu einer regelrechten Kalziumbombe. Die in der Himbeere enthaltene Säure ist vorwiegend Zitronensäure. Diese beeinflusst den Harnstoffwechsel, wirkt treibend und reinigend.

Auch Folsäure, Magnesium und Kalium zählen zu den wertvollen Stoffen in Himbeeren. Flavonoide haben einen antioxidativen und blutreinigenden Effekt und können so entzündlichen Prozessen und sogar Krebs vorbeugen helfen. Und bei all dieser geballten Gesundheitswirkung haben Himbeeren pro hundert Gramm nur 34 Kilokalorien (kcal).

Erdbeeren:

Erdbeeren enthalten mehr abwehrstärkendes Vitamin C als Orangen.

Ernährungsexperten setzen sie wegen ihres hohen Gehalts an Folsäure und Eisen seit alters her gegen Blutarmut ein.

Der hohe Kalzium-Gehalt schützt die Knochen vor Osteoporose.

Kalium und Magnesium schützen das Herz.

Erdbeeren enthalten Salicylsäure, die Beschwerden von Gicht und Rheuma lindert.

Sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Phenolsäuren schützen vor Krebs und beugen Arteriosklerose vor.

Brombeeren:

Brombeeren sind kleine Vitaminbomben. Ihr Gehalt an Provitamin A gehört zu den höchsten unter den Beerenfrüchten. Der Körper wandelt den Stoff in Vitamin A um, welches unter anderem wichtig ist für den Sehprozess. Brombeeren punkten auch mit viel Vitamin C, das zum Beispiel vor Zellschädigungen schützen soll. Das enthaltene Vitamin E wirkt ebenfalls als Zellschutz. Wertvoll sind auch die Vitamine aus der B-Gruppe. Sie sind an vielen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Der Gehalt an Mineralien ist ebenfalls hoch. Dank ihres Ballaststoffanteils können Brombeeren die Verdauung anregen. Für die blauschwarze Farbe sind Anthocyane verantwortlich.

Heidelbeeren:

Heidelbeeren enthalten Gerbstoffe vom Catechin- und Proanthocyanidintyp. Daneben kommen Flavonoide vor, zum Beispiel die Substanz Astragalin, sowie organische Säuren. In geringen Mengen lassen sich sogenannte Chinolizidinalkaloide nachweisen, hier vor allem die Stoffe Myrtin und Epimyrtin. Bemerkenswert hoch ist der Gehalt an Chrom.

Zusätzlich stecken noch blaue Farbstoffe darin: die Anthocyane. Dazu gehören sogenannte Delphinidine und Cyanidine. Frische Früchte punkten mit reichlich Vitamin C und B-Vitaminen.

Schon seit langem ist die Wirkung gegen Durchfall bekannt. Denn die in Früchten enthaltenen Gerbstoffe haben einen adstringierenden Effekt. Das heißt, sie ziehen die Schleimhäute zusammen. Das Wirkprinzip: Gerbstoffe binden an Eiweiße, die sich in der Schleimhaut befinden, und verändern deren räumliche Struktur. Die Schleimhautoberfläche verfestigt sich und bewirkt damit, dass weder Durchfallerreger in die Darmschleimhaut gelangen, noch wichtige Nährstoffe und Wasser verloren gehen. Da dieser Effekt mild ist, helfen getrocknete Heidelbeeren nur bei leichtem Durchfall. Halten die Verdauungsprobleme an, verschlechtern sich oder treten öfter auf, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Blaubeeren lindern – aufgrund der Gerbstoffe – als Tee zum Gurgeln auch leichte Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

Pflaumen:

Pflaumen besitzen nicht nur wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sondern helfen auch bei Verstopfungen und anderen gesundheitlichen Problemen. Reife Pflaumen haben allerdings einen sehr hohen Fruchtzuckergehalt, weshalb auf den Verzehr der blauen Früchte bei einer Fructoseintoleranz besser verzichtet werden sollte. Der hohe Fruchtzuckeranteil führt auch dazu, dass Pflaumen mehr Kalorien als viele andere Fruchtsorten haben.

Darüber hinaus enthalten Pflaumen mit Eisen, Magnesium, Kalium, Kupfer und Zink auch wichtige Mineralstoffe.

Pflaumen haben außerdem jede Menge Vitamine zu bieten: Neben Provitamin A, Vitamin C und Vitamin E enthalten sie verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe. Diese sind besonders wichtig für das Nervensystem. Bezüglich der einzelnen Vitamine können Pflaumen zwar keine Spitzenwerte aufweisen, sie bietet aber ein gesundes Gesamtpaket an.

Auf dem Weg durch den Darm nehmen die unverdaulichen Nahrungsfasern aus den Pflaumen verschiedene Abfall- und Giftstoffe mit und tragen damit zur Krebsprophylaxe bei.

Aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts helfen Pflaumen außerdem, den Cholesterinspiegel zu senken.

Daneben wird ihnen aber auch nachgesagt, dass sie sich bei Gicht sowie bei Leberleiden positiv auf die Betroffenen auswirken

Weintrauben:

Wie viele andere Obstsorten bestehen weiße und rote Trauben größtenteils aus Wasser – zu etwa 81 Prozent. Daneben enthalten die Trauben lebenswichtige Vitamine wie Vitamin C und E, die antioxidativ wirken und damit als Radikalfänger zum Zellschutz beitragen.

Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium sind wichtig für die Muskel- und Nervenfunktion, sowie für die Regulation des Flüssigkeitshaushaltes im Körper. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Resveratrol wirken förderlich auf die Elastizität der Haut und können helfen, Krankheiten wie Arteriosklerose und wahrscheinlich auch Krebs vorzubeugen.

Weintrauben sind quasi fettfrei und wirken trotz des relativ hohen Kohlenhydrat- beziehungsweise Zuckergehalts nicht als Dickmacher. Der enthaltene Zucker liegt zur Hälfte als Fruchtzucker vor, wodurch Weintrauben auch von Diabetikern gegessen werden können. Anders als raffinierter Kristallzucker wird Fructose insulinunabhängig vom Körper verstoffwechselt, wodurch der Blutzuckerspiegel quasi nicht ansteigt.

Kirschen:

Die Kirsche enthält zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Auch enthält sie die Vitamine B1, B2, B6 und Vitamin C. Kirschen dienen zudem als Lieferant des Vitamins Folsäure. Dieses Vitamin ist besonders für Schwangere wichtig und unentbehrlich für die Zellteilung und die Blutbildung.

Der für die rotviolette Farbe der Kirsche verantwortliche Farbstoff soll entzündungshemmend wirken. Auch enthält die gesunde Frucht das Spurenelement Zink.

Stachelbeeren-Smoothie

Stachelbeeren-Smoothie

Stachelbeere: Erfrischend säuerlich
Je nach Sorte sind Stachelbeeren rot, gelb, weiß oder grün. Sie sind erfrischend säuerlich und tragen in Wirklichkeit Dornen, keine Stacheln
Es mag paradox wirken, aber die mitunter herben Beeren schützen den Körper vor Übersäuerung und liefern ihm reichlich Ballast- und Mineralstoffe.
Stachelbeeren liefern Vitamin C, Vitamin E und Vorstufen zu Vitamin A. Auch Vitamine der B-Gruppe sowie Beta-Carotin stecken in den Beeren. Die B-Vitamine haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel.
Zudem enthalten sie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium. Kalium spielt unter anderem für die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven eine Rolle. Der hohe Kaliumgehalt ist zudem harntreibend.
Kalzium ist wichtig für gesunde Knochen. Pro 100 Gramm liefern Stachelbeeren neben ihrem relativ hohen Zuckergehalt von 7,1 Gramm auch drei Gramm Ballaststoffe, die verdauungsfördernd sind. Die säuerliche Note entsteht durch die enthaltene Apfel- und Zitronensäure (Fruchtsäuren).