Obst Gericht Juli 2018Saisonnaler Obstsalat 1400x577

Bei diesen schweißtreibenden Temperaturen habe ich es einfach nicht fertig gebracht, mich in die warme Küche zu stellen und ein Gericht zuzubereiten. Stattdessen habe ich es mir einfach gemacht und div. heimisches Obst als erfrischenden Obstsalat zubereitet. Es war so belebend und durch die verschiedenen Zutaten wurden sehr viele verschiedene Geschmacksnerven angesprochen, dass ich froh bin, noch genügend Obst für einen 2. Obstsalat übrig zu haben. 😉

Von den vielen Gesunden Inhaltsstoffen der hier verwendeten Obstsorten ganz zu schweigen. Lasst es euch ganz gut schmecken und kommt gut durch die heißen Tage!

Zutaten

  • Banane(n)
  • Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Erdbeeren
  • Brombeeren
  • Heidelbeeren
  • Pflaumen
  • Weintrauben
  • Kirschen
  • Minzblätter

Anleitungen

  1. Wählt die Menge der jeweiligen Zutat einfach selbst aus, je nach dem, was ihr mehr mögt und wie groß der Appetit ist. Eine kleine Handvoll pro Zutat ist sicher nicht verkehrt. 😉
  2. Alle Zutaten gut waschen und ggf. die einzelnen Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden, miteinander vermengen und frisch genießen.

  3. Wer mag, kann natürlich noch eine erfrischende Kugel Eis hinzufügen o. z.B. mit Honig bzw. Apfeldicksaft etwas süßen.

Rezept-Anmerkungen

Bananen:

Reife Bananen enthalten alleine 74% Wasser und ca. 20% Kohlenhydrate aber auch Eiweiß, sowie die Vitamine B6, Folsäure und die Mineralstoffe Kalium und Magnesium.

Johannisbeeren:

Johannisbeeren sind reich an Vitamin C, Eisen, Calcium und Kalium. Sie wirken gegen Eisenmangel, Durchblutungsstörungen und durch Sauerstoffmangel verursachte Kopfschmerzen.

Himbeeren:

Himbeeren sind reich an Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen.

Ihnen werden antibiotische, appetitanregende, entwässernde und abführende Wirkung nachgesagt, sie stimulieren Abwehrmechanismen, wirken gegen Krebs, unterstützen das Immunsystem und regen den Stoffwechsel an. Ihre Wirkstoffe helfen bei Blasen- und Nierenleiden, Sodbrennen und Verdauungsstörungen.

Neben Provitamin A und Vitamin B enthalten Himbeeren jede Menge Vitamin C, schon 150 Gramm enthalten ein Drittel des benötigten Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Der Gehalt an Eisen in himbeeren gilt als bemerkenswert, deshalb wirkt die rote Frucht blutreinigend und blutbildend – und zusammen mit Vitamin C kann der Körper das Eisen besonders gut verwerten.

Eine große Portion von 250 Gramm Himbeeren enthält zudem in etwa 100 Milligramm Kalzium, gemischt mit Naturjoghurt werden die Früchte zu einer regelrechten Kalziumbombe. Die in der Himbeere enthaltene Säure ist vorwiegend Zitronensäure. Diese beeinflusst den Harnstoffwechsel, wirkt treibend und reinigend.

Auch Folsäure, Magnesium und Kalium zählen zu den wertvollen Stoffen in Himbeeren. Flavonoide haben einen antioxidativen und blutreinigenden Effekt und können so entzündlichen Prozessen und sogar Krebs vorbeugen helfen. Und bei all dieser geballten Gesundheitswirkung haben Himbeeren pro hundert Gramm nur 34 Kilokalorien (kcal).

Erdbeeren:

Erdbeeren enthalten mehr abwehrstärkendes Vitamin C als Orangen.

Ernährungsexperten setzen sie wegen ihres hohen Gehalts an Folsäure und Eisen seit alters her gegen Blutarmut ein.

Der hohe Kalzium-Gehalt schützt die Knochen vor Osteoporose.

Kalium und Magnesium schützen das Herz.

Erdbeeren enthalten Salicylsäure, die Beschwerden von Gicht und Rheuma lindert.

Sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Phenolsäuren schützen vor Krebs und beugen Arteriosklerose vor.

Brombeeren:

Brombeeren sind kleine Vitaminbomben. Ihr Gehalt an Provitamin A gehört zu den höchsten unter den Beerenfrüchten. Der Körper wandelt den Stoff in Vitamin A um, welches unter anderem wichtig ist für den Sehprozess. Brombeeren punkten auch mit viel Vitamin C, das zum Beispiel vor Zellschädigungen schützen soll. Das enthaltene Vitamin E wirkt ebenfalls als Zellschutz. Wertvoll sind auch die Vitamine aus der B-Gruppe. Sie sind an vielen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Der Gehalt an Mineralien ist ebenfalls hoch. Dank ihres Ballaststoffanteils können Brombeeren die Verdauung anregen. Für die blauschwarze Farbe sind Anthocyane verantwortlich.

Heidelbeeren:

Heidelbeeren enthalten Gerbstoffe vom Catechin- und Proanthocyanidintyp. Daneben kommen Flavonoide vor, zum Beispiel die Substanz Astragalin, sowie organische Säuren. In geringen Mengen lassen sich sogenannte Chinolizidinalkaloide nachweisen, hier vor allem die Stoffe Myrtin und Epimyrtin. Bemerkenswert hoch ist der Gehalt an Chrom.

Zusätzlich stecken noch blaue Farbstoffe darin: die Anthocyane. Dazu gehören sogenannte Delphinidine und Cyanidine. Frische Früchte punkten mit reichlich Vitamin C und B-Vitaminen.

Schon seit langem ist die Wirkung gegen Durchfall bekannt. Denn die in Früchten enthaltenen Gerbstoffe haben einen adstringierenden Effekt. Das heißt, sie ziehen die Schleimhäute zusammen. Das Wirkprinzip: Gerbstoffe binden an Eiweiße, die sich in der Schleimhaut befinden, und verändern deren räumliche Struktur. Die Schleimhautoberfläche verfestigt sich und bewirkt damit, dass weder Durchfallerreger in die Darmschleimhaut gelangen, noch wichtige Nährstoffe und Wasser verloren gehen. Da dieser Effekt mild ist, helfen getrocknete Heidelbeeren nur bei leichtem Durchfall. Halten die Verdauungsprobleme an, verschlechtern sich oder treten öfter auf, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Blaubeeren lindern – aufgrund der Gerbstoffe – als Tee zum Gurgeln auch leichte Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

Pflaumen:

Pflaumen besitzen nicht nur wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sondern helfen auch bei Verstopfungen und anderen gesundheitlichen Problemen. Reife Pflaumen haben allerdings einen sehr hohen Fruchtzuckergehalt, weshalb auf den Verzehr der blauen Früchte bei einer Fructoseintoleranz besser verzichtet werden sollte. Der hohe Fruchtzuckeranteil führt auch dazu, dass Pflaumen mehr Kalorien als viele andere Fruchtsorten haben.

Darüber hinaus enthalten Pflaumen mit Eisen, Magnesium, Kalium, Kupfer und Zink auch wichtige Mineralstoffe.

Pflaumen haben außerdem jede Menge Vitamine zu bieten: Neben Provitamin A, Vitamin C und Vitamin E enthalten sie verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe. Diese sind besonders wichtig für das Nervensystem. Bezüglich der einzelnen Vitamine können Pflaumen zwar keine Spitzenwerte aufweisen, sie bietet aber ein gesundes Gesamtpaket an.

Auf dem Weg durch den Darm nehmen die unverdaulichen Nahrungsfasern aus den Pflaumen verschiedene Abfall- und Giftstoffe mit und tragen damit zur Krebsprophylaxe bei.

Aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts helfen Pflaumen außerdem, den Cholesterinspiegel zu senken.

Daneben wird ihnen aber auch nachgesagt, dass sie sich bei Gicht sowie bei Leberleiden positiv auf die Betroffenen auswirken

Weintrauben:

Wie viele andere Obstsorten bestehen weiße und rote Trauben größtenteils aus Wasser – zu etwa 81 Prozent. Daneben enthalten die Trauben lebenswichtige Vitamine wie Vitamin C und E, die antioxidativ wirken und damit als Radikalfänger zum Zellschutz beitragen.

Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium sind wichtig für die Muskel- und Nervenfunktion, sowie für die Regulation des Flüssigkeitshaushaltes im Körper. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Resveratrol wirken förderlich auf die Elastizität der Haut und können helfen, Krankheiten wie Arteriosklerose und wahrscheinlich auch Krebs vorzubeugen.

Weintrauben sind quasi fettfrei und wirken trotz des relativ hohen Kohlenhydrat- beziehungsweise Zuckergehalts nicht als Dickmacher. Der enthaltene Zucker liegt zur Hälfte als Fruchtzucker vor, wodurch Weintrauben auch von Diabetikern gegessen werden können. Anders als raffinierter Kristallzucker wird Fructose insulinunabhängig vom Körper verstoffwechselt, wodurch der Blutzuckerspiegel quasi nicht ansteigt.

Kirschen:

Die Kirsche enthält zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Auch enthält sie die Vitamine B1, B2, B6 und Vitamin C. Kirschen dienen zudem als Lieferant des Vitamins Folsäure. Dieses Vitamin ist besonders für Schwangere wichtig und unentbehrlich für die Zellteilung und die Blutbildung.

Der für die rotviolette Farbe der Kirsche verantwortliche Farbstoff soll entzündungshemmend wirken. Auch enthält die gesunde Frucht das Spurenelement Zink.

 

Heimischer Obstsalat der Saison
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