Gemüse Gericht Mai 2019

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Welches Gemüse ist für euch in dieser Jahreszeit am schmackhaftesten? Für mich kommen da gleich 2 in Frage. Spargel und Rhabarber. Warum daher nicht mal beide in einem Gericht zusammen bringen? Gesagt getan. Und die Geschmacksnerven werden hier schön gekitzelt. Neben der Süße und der Säure noch ganz leichten Knoblauchgeschmack und wer mag Kartoffeln und geklärte Butter. Wow! Und dann noch die vielen guten Inhaltsstoffe und die geringe Kalorienzahl. 🙂 Lasst es euch wieder einfach nur schmecken.

Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 1 KG weißer Spargel
  • 250 gr. Rhabarber
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Stk. Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1/2 ÉL Zitronensaft
  • 1 EL Rharbarber- oder Erdbeerkonfitüre
  • Salz und frischer Pfeffer
  • evtl. festkochende Kartoffeln+geklärte Butter

Anleitungen

  1. Den Spargel schälen, die Enden knapp abschneiden. Salzwasser in einem Topf aufkochen. Spargel darin in 8-12 Minuten bissfest kochen, Rhabarber putzen, abspülen und die Stangen in etwa 1 cm Scheiben schneiden.
  2. Thymian abspülen, die Blättchen von den Stielen zupfen. Knoblauch schälen und klein schneiden.
  3. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, Rhabarber, Thymian und Knoblauch darin etwa 5 Minuten anbraten. Zitronensaft und Konfitüre dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Spargel auf eine Platte legen und den Rhabarber darüber verteilen. Restliche Basilikumblätter darüber streuen.
  5. Wer mag, kann das Gericht auch zusätzlich mit festkochenden Kartoffeln und geklärter Butter servieren.

Rezept-Anmerkungen

Spargel besteht zu 93% aus Wasser und hat mit 18 Kcal pro 100 Gramm kaum Kalorien. Spargel wirkt entwässernd und enthält zahlreiche B-Vitamine. Grüner Spargel enthält teilweise mehr Nährstoffe als weißer Spargel(z.B. Provitamin A und Vitamin C).

 

Da Spargel auch Purine enthält, sollten Personen die an Gicht oder Nierenerkrankungen leiden, vorsichtig sein und den Verzehr mit Ihrem Arzt abstimmen, wie viel Spargel bedenkenlos gegessen werden kann.

 

Rhabarber hat nur wenig an Kalorien und enthält viele Vitamine, u.a. Vitamin C, Vitamin K sowie die Mineralstoffe Kalium und Kalzium. Die für die Rotfärbung mancher Sorten verantwortlichen Anthocyane (Farbstoffe) zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben zahlreiche gesundheitsförderliche Eigenschaften. Weitere Informationen erhalten Sie unter sekundäre Pflanzenstoffe.

Der leicht säuerliche Geschmack des Rhabarbers entsteht vorrangig durch die enthaltene Apfel- und Zitronensäure. Die zudem enthaltene Oxalsäure vermindert bei überhöhter Zufuhr die Bioverfügbarkeit von Kalzium. Dies beeinflusst u.a. den Knochenstoffwechsel negativ. Oxalsäure kann die Bildung von Nierensteinen zur Folge haben und kann bei empfindlichen Personen Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Wird Rhabarber in normalem Ausmaß gegessen, ist dies jedoch nicht problematisch. Es empfiehlt sich, Rhabarber mit kalziumreichen Lebensmitteln wie z.B. Milchprodukten zu kombinieren. Die Oxalsäure ist v.a. in den Blättern in hohen Mengen enthalten, sie sollten daher nicht gegessen werden. Grünfleischige Sorten haben einen höheren Gehalt an Oxalsäure.

Spargel-Rhabarber-Gericht
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